Über 260 Jahre Weinkellerei Zum Muke in Ravensburg

Seit dem Jahr 1752, über rund 9 Generationen hinweg befasst sich unsere Familie mit dem faszinierenden Naturprodukt Wein. 

In den tiefen Gewölben unserer Felsenkellerei lagern edle, zum Teil selbst ausgebaute Weine verschiedener Jahrgänge aus internationalen Anbaugebieten. 

Eine langjährige Tätigkeit in leitender Stellung in Frankreich mit der hohen fachlichen Auszeichnung "Degustateur officiel" der Weinprämierung in Macon und die über 250jährige Familientradition bürgen für Kompetenz und beste Qualität.

Besuchen Sie unsere Felsenkellerei, genießen Sie bei einer Weinprobe einen edlen Tropfen und lassen sich vom „Geist“ des Weines verführen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Eric Nepomuk & Kirstin Knoblauch

 

Auszug aus der Chronik der Familie Knoblauch in Ravensburg:

Die ersten nachweisbaren Spuren der Ravensburger Familie Knoblauch finden sich im Jahre 1197 in Straßburg. Dort ist noch heute die Knoblauchgasse nach ihnen benannt, wo am alten Patrizierhaus Nr. 4 das Familienwappen der Familie Knoblauch von langer Geschichte Zeugnis gibt.
Ein Zweig der Familie wanderte aus nach Hagnau am Bodensee, und 1750 zog Matthäus Knoblauch, Kellermeister zu Hagnau, nach Ravensburg. 1752 erwarb der Stammvater der hiesigen Familie Knoblauch das Haus Nr.16 in der Herrenstraße, das über 200 Jahre im Besitz der Familie Knoblauch war. Sie betrieb darin eine Küferei und eine Kellerei mit Weinausschank. Der »Rebstock« gehörte rasch zu den angesehenen Betrieben in den Mauern der Reichsstadt, so dass Matthäus Knoblauch außerdem zahlreiche Reben im Rauenegg und einen Torkel an der Straße nach Weingartshof erwarb. Als Stadtrat und Stadtältester verstarb er im hohen Alter von 95 Jahren.

Fünf Generationen führten das Geschäft »Rebstock« im Sinne des Gründers weiter. In fast jeder Generation wurde einer der Söhne Johann Nepomuk getauft, der auch immer das Geschäft weiterführte. Durch diese Tradition entstand bei den Ravensburger Bürgern der Rufname »Muke«.

Nach 11-jähriger Tätigkeit als Weinküfermeister in Frankreich übernahm Johann Nepomuk IV. im Jahre 1959 den elterlichen Betrieb und taufte den »Rebstock« nun offiziell in »Zum Muke« um. In den Jahren 1962 bis 1964 wurde die Weinstube umgestaltet und das Hotel neu eingerichtet. Der Kauf der früheren Brauerei Bechter in der Ravensburger Höll, der in dieselbe Zeit fiel, schuf die Voraussetzung dafür, dass der Betrieb, insbesondere der Weinbetrieb stetig wachsen konnte. Neben Hotel und Weinstube bildete die Weinkellerei Zum Muke in der Höll mit dem Weinimport und Weinverkauf wichtige Geschäftszweige. 1970 kam der Gasthof zum Wilden Mann in der Eisenbahnstraße ebenfalls in den Besitz der Familie Knoblauch und wurde zum Hotel mit Restaurant und Weinstube modernisiert.

Heute in neunter Generation ist nur noch die Weinkellerei Zum Muke in der Ravensburger Höll im Besitz der Familie Knoblauch.

 


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